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Alt 11.10.2010, 15:15   #1
Unterschied st-pp bei"Germanisches Museum"

Hallo,
vergeblich suche ich aussage fähige Bilder welche mir den Unterschied zwischen st und pp bei der 5 DM Gedenkprägung " Germanisches Museum"
zeigen würden.
Zu dem weiss ich,dass " Polierte Platte u. Spiegelglanz" auch vollständig spiegelnd geprägt wurden.
Im Vorraus meinen Dank, golddollar
 
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Alt 14.10.2010, 17:22   #2
Ich glaube die PP-Version des Germanischen Museums befindet sich in einer Sonderverpackung, sicher bin ich mir da allerdings nicht.

Die PP-Version hat allerdings eine extrem geringe Auflage.
Mir wurde mal eine angeboten (die "ersten 5" in PP für zusammen 1000 €).
Es hat sich allerdings herausgestellt, dass mir der Verkäufer billige Neuprägungen andrehen wollte. Da muss man also vorsichtig sein.
 
Alt 14.10.2010, 21:01   #3
Betreff Auflage:
Nicht einmal die Deutsche Bundesbank kennt die genaue Zahl der in PP geprägten 5 DM Gedenkmünze "Germanisches Museum"!
Das mit der Sonderverpackung könnte stimmen,denn nicht einmal besagte Bank konnte mir den Unterschied zwischen ST und PP bei "der" 5 DM Münze erklären!
Auch diverse Münzhändler hüllen sich in Schweigen,MDM, Reppa usw,usw.
 
Alt 15.10.2010, 14:10   #4
In einem vom "Thomas Schantl Verlag" (also Gavia) ausgegebenen Münzkatalog "Schätze in der Münzsammlung" sind die PP Auflage wie folgt angegeben:

Germanisches Museum: 1240
Schiller: 1217
Marktgraf von Baden: 2000
Eichendorff: 2000
Fichte: 5000

So weit ich weiß wurden die 3 letzten Münzen zumindest noch bis vor kurzem von MDM in der Prägequalität PP vertrieben.
Vielleicht kann MDM darüber Auskunft geben, ob sich diese Münzen in einer Sonderverpackung befinden. Wenn ja liegt es nahe, dass es beim Germainschen Museum auch so ist.
 
Alt 15.10.2010, 14:23   #5
Kleiner Nachtag: die oben genannten Auflagen finden aich auch im "Großen Deutschen Münzkatalog" aus dem Jahr 2005/2006 des Battenberg-Verlages.
 
Alt 16.10.2010, 10:36   #6
Nachprägungen & aufpolierte Stücke

Problematisch ist, dass es neben den Angeboten von Nachprägungen, auch eine große Anzahl von "aufpolierten" Stempelglanz-Exemplare gibt, die angeblich Spiegelglanz sein sollen. So ein Stück wurde erst kürzlich in einem der bekannten "online-Auktionshaus" angeboten.
Sollte sich wirklich jemand mit dem Gedanken beschäftigen sich ein Spiegelglanz-Stück in die Sammlung zulegen, der sollte lieber etwas mehr ausgeben und bei einem seriösen Händler / Auktionator dieses Stück erwerben. Sicherlich ist es auch kein Fehler, wenn das Stück eine Expertise eines anerkannten Münzsachverständiger hat.
Was die Verpackung angeht, so soll dies beim Germanischen Museum ein einfaches Papiertütchen gewesen sein, wobei ich dies nicht mit 100%-iger Sicherheit sagen kann, da es nicht mein Spezialgebiet ist.

@golddollar
Solltest du kürzlich ein Stück in einem "online-Auktionshaus" erworben haben, kannst du mir mal Bilder des Stückes senden um zu prüfen, ob es sich nicht um das aufpolierte handelt.
 
Alt 18.12.2011, 11:50   #7
Alleine das Germ. Museum in pp dürfte preislich bei 2.000 - 4.000 Euro liegen! Nur mal als Richtwert, da du mit 1.000 völlig daneben liegst!
 
Alt 18.12.2011, 15:53   #8
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
...
Was die Verpackung angeht, so soll dies beim Germanischen Museum ein einfaches Papiertütchen gewesen sein, wobei ich dies nicht mit 100%-iger Sicherheit sagen kann, da es nicht mein Spezialgebiet ist.
...
Das ist zutreffend - eingeschweißte Stücke oder PPs in Dosen wurden nachträglich "verpackt".

Ich würde das Germanische Museum in PP NUR mit einer Fotoexpertise eines vereidigten Sachverständigen kaufen.
 
Alt 19.12.2011, 13:40   #9
hallo, in dieser größenordnung sollte man eine pP ausgabe vom museum nicht im internet kaufen, das risiko dabei hereingelegt zu werden ist doch sehr groß. manchmal werden fotos von echten pP ausführungen heruntergeladen und als produktbeschreibung eingefügt. real ist es eine st version. und dann die vorkasse wiederzubekommen und obendrein zu beweisen das es vom anbieter vorsatz war, sehr schwierig. so ein stück erstehen beim händler im laden, eigene begutachtung, gegebene expertise und rücknahmegarantie, dann geht alles klar. alles andere ist risiko, kann gut gehen, muß es aber nicht. außerdem, gerade beim museum ist der p p preis nicht um 1000 euro, auf gar keinen fall. alleine diese preishöhe entlarft die echtheit. der verkäufer würde n i e zu diesem preis abgeben. ps: mein museum ist nicht in pp, aber in super st erhaltung, hat beim münzhändler 780€ gekostet, hat eine expertise und ist echt.......... grüße vom münzenfreak aus dem werratal
 
Alt 04.01.2013, 09:48   #10
Lächeln

Hallo,
die Beiträge sind inzwischen über 2 Jahre alt. Neue Erkenntnisse sind nicht dazu gekommen.
Was mich wundert: bei den heutigen fotografischen Möglichkeiten müsste es doch möglich sein, diese Münze in St und pP Ausführung neben einander zu legen,zu fotografieren, sodass der, bzw.die Unterschiede, deutlich zu erkennen sind- Pustekuchen!
Wer hat schon 'mal eine pP gesehen?
In God we trust (aber nur dem)
 
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