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Alt 25.06.2016, 08:05   #11
Beitrag Schottland mit weiterem Unabhängigkeitsvotum?

Brexit und die Konsequenzen? - Teil 1:

Großbritannien verlässt die EU. Der Brexit könnte zugleich das Ende Großbritanniens in seiner jetzigen Form bedeuten - denn sowohl Schottland als auch Nordirland könnten das politische Bündnis mit England verlassen. Ist das die Konsequenz der Abstimmung?

Während Großbritannien für den Austritt aus der EU gestimmt hat, will die Mehrheit der Schotten in der EU bleiben.

Der Brexit heizt Spekulationen über ein neues schottisches Unabhängigkeitsreferendum an. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon sagte nach Auszählung der Wahlzettel in Schottland am Freitag, das Ergebnis "...zeige, dass das schottische Volk seine Zukunft als Teil der Europäischen Union sieht. Schottland hat gesprochen - und sehr deutlich gesprochen. Ein zweites Unabhängigkeitsreferendum ist nun höchstwahrscheinlich." Es war eine von mehreren sehr bemerkenswerten Reaktionen auf das Ergebnis der Umfrage.

Erst 2014 war ein Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands gescheitert. Vor dem Referendum über den EU-Austritt Großbritanniens hatte sie jedoch angekündigt, dass es zu einem weiteren Referendum kommen könnte, sollte Schottland gegen seinen Willen zu einem Austritt gezwungen werden.

Der ehemalige schottische Regierungschef Alex Salmond sagte der BBC, er sei "ziemlich sicher", dass Sturgeon nun ein erneutes Referendum anstreben werde.

Das Pro-EU-Lager konnte alle schottischen Wahlkreise für sich gewinnen. Rund 62 Prozent der Wähler stimmten für einen Verbleib in der Europäischen Union. 38 Prozent stimmten für einen Brexit.


Brexit und die Konsequenzen? Teil 2:

Auch die Mehrheit der Nordiren ist für einen Verbleib in der EU. Laut BBC waren 55,7 Prozent gegen den Brexit.

Die irisch-nationalistische Partei Sinn Fein fordert nach dem Brexit-Referendum in Großbritannien eine Abstimmung über eine Wiedervereinigung Irlands. Ein solches Referendum zur Abschaffung der irischen Grenze sei ein "demokratischer Imperativ". Das berichtet unter anderem der Sender Sky News am Freitagmorgen unter Berufung auf Parteiquellen.

"Die britische Regierung hat (...) jedes Mandat, die Interessen der Menschen in Nordirland zu repräsentieren, verloren", zitierte die "Irish Times" den Sinn-Fein-Vorsitzenden Declan Kearney.

Nordirlands Regierungschefin erteilte den Ideen eines Austritts aus Großbritannien allerdings eine Absage. Ein Referendum für ein vereinigtes Irland wäre niemals erfolgreich, sagte die Erste Ministerin Arlene Foster von der Democratic Unionist Party (DUP) am Freitag.


Brexit und die Konsequenzen? Teil 3:

Diskussionen gibt es auch über die Zugehörigkeit dem südlich von Spanien gelegenen Giraltar zu Großbritannien. Die Bewohner hatten beim EU-Referendum mit 96 Prozent der Stimmen für eine Zugehörigkeit zur EU gestimmt. Der spanische Außenminister Jose Manuel Garcia-Margallo hat sich daher dafür ausgesprochen, die Souveränität über Gibraltar vorübergehend zwischen London und Madrid zu teilen. Im Anschluss an eine solche "Co-Souveränität" müsse der Felsen im Süden der Iberischen Halbinsel an Spanien angegliedert werden.


Fazit: "Kein guter Tag für Großbritannien!" Nachdem der Austritt Großbritanniens aus der EU beschlossen ist, kommen auf das Land nun wohl große innenpolitische Umwälzungen zu. Eine Frage wird der künftige Status Schottlands, Nordirlands und Gibraltars sein. Da steckt sehr viel Sprengstoff nach der Abstimmung drin. Ob das den Befürwortern vorher klar war ist sehr zweifelhaft.
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Alt 28.06.2016, 20:06   #12
Beitrag Sturgeon will retten, was zu retten ist

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon ist nach dem Brexit-Votum der Briten entschlossen, Schottlands Platz in der EU zu verteidigen. Sie werde am Mittwoch nach Brüssel reisen und dort Gespräche mit den Spitzen des EU-Parlaments führen, sagte sie im schottischen Parlament.

Sie sei "vollkommen entschlossen", Schottlands Beziehung zur EU und seinen Platz in dem Staatenbund zu bewahren, sagte Sturgeon in ihrer kämpferischen Rede. Sollte sich eine Unabhängigkeit Schottlands als geeignetster Weg dazu erweisen, wolle sie dem Parlament in Edinburgh einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Sturgeon sagte weiter, sie werde in Brüssel "die Position und die Interessen Schottlands darlegen". Geplant sind demnach Gespräche mit Parlamentspräsident Martin Schulz und Vertretern der Fraktionen.

Großbritannien hatte bei dem Referendum in der vergangenen Woche überraschend für einen Austritt des Königreichs aus der EU gestimmt. Die Wähler im schottischen Landesteil votierten hingegen mit 62 Prozent deutlich für einen Verbleib in der Europäischen Union.

Seitdem stemmt sich Schottland gegen einen Austritt und strebt ein neues Referendum über eine Unabhängigkeit von Großbritannien an. In einem ersten Referendum im Herbst 2014 hatten 55 Prozent der Schotten dafür gestimmt, Teil des Vereinigten Königreichs zu bleiben. Das Brexit-Votum dürfte jedoch die Chancen erhöhen, dass Schottland für eine Unabhängigkeit stimmt.

Allerdings hat die britische Regierung Forderungen nach einem erneuten Unabhängigkeitsreferendum bereits am Montag energisch zurückgewiesen. Die Gründe, derentwegen Schottland zu Großbritannien gehöre, seien "noch genauso stark wie vor 18 Monaten", als das erste Referendum abgehalten wurde, sagte eine Regierungssprecherin in London. "Das letzte, was Schottland jetzt braucht, ist ein weiteres spaltendes Referendum."
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Alt 25.07.2016, 17:40   #13
Beitrag Neue Währung für Schottland?

Die Scottish National Party (die SNP ist die größte Partei Schottlands und hat seit 2011 eine relative Mehrheit im schottischen Parlament) erwägt Pläne, eine neue Währung in einem unabhängigen Schottland zu etablieren und ihre Politik der Beibehaltung des Sterling zu verlassen, schreibt die "THE TIMES" am 18. Juli 2016 in ihrer Ausgabe.

Sir Nicholas Macpherson*, ehemaliger ständiger Sekretär am Finanzministerium und ein Kritiker der Unabhängigkeit im Jahr 2014, sagte letzte Woche, dass die Nationalisten und ihre Verbündeten eine "goldene Gelegenheit" hätten, ihren Fall (unabhängigkeit Schottlands) nach Brexit neu zu fassen und von einer zentralen Bank gesichert (EZB???) für eine eigene Währung planen sollten.


Es bleibt spannend in Schottland. Immer mehr Gegner der Unabhängigkeit von Großbritannien 2014 haben das Lager gewechselt und sind nun für eine Unabhängigkeit!


*Sir Nicholas Macpherson, (geb. 1959) war ein leitender britischer Beamter und diente als Staatssekretär am Finanzministerium seit dem 2. August 2005 und ist im April 2016 zurücktreten.
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Alt 03.10.2016, 04:38   #14
Beitrag Neue Währung für Schottland?

So könnte die neue Währung* für Schottland aussehen:

Wildcats, stags and unicorns feature in designer’s Amy Dunne vision of new banknotes


*Designstudie



Bild: © The National - Herald & Times Group.
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Alt 20.02.2017, 09:55   #15
Hallo

Ja die Unabhängigkeit von Schottland wäre wohl für England gerade jetzt schwer zu verkraften.
 
Alt 13.03.2017, 16:17   #16
Beitrag Schottland beantragt nächste Woche Unabhängigkeitsreferendum

Die schottische Regierung fühlt sich von der britischen Premierministerin Theresa May übergangen, weil diese einen harten Ausstieg aus der EU anstrebt. Deshalb will sie zum zweiten Mal über eine Unabhängigkeit abstimmen lassen.

Sie werde das schottische Parlament in der kommende Woche um eine entsprechende Entscheidung bitten, sagte Sturgeon in Edinburgh. Als Zeitpunkt für die Volksabstimmung nannte sie einen Termin zwischen Ende 2018 und Anfang 2019.

Sturgeon reagiert damit auf die britische Premierministerin Theresa May, die Kurs auf einen harten Brexit nimmt; das heißt auf einen Austritt aus dem Europäischen Binnenmarkt und der Zollunion. Die Regierung in London sei den Interessen Schottlands "nicht einen Zentimeter entgegengekommen", sagte Sturgeon.

Die schottische Regierung fordert eine Sonderrolle für Schottland mit Verbleib im Europäischen Binnenmarkt. Eine Mehrheit der Schotten hatte sich beim Brexit-Referendum im vergangenen Jahr dafür ausgesprochen, in der EU zu bleiben. Sie wurden von einer Mehrheit in England und Wales überstimmt. Die britische Premierministerin schloss eine weitere Mitgliedschaft des Landes im Europäischen Binnenmarkt aus. Bislang ist sie nicht auf die schottischen Forderungen eingegangen.

Fraglich ist, ob die britische Regierung in ein zweites Unabhängigkeitsreferendum in Schottland einwilligen wird. Die Entscheidung darüber liegt beim Parlament in Westminster. Eine Ablehnung würde heftige Reaktionen aus Schottland nach sich ziehen. Britische Medien spekulierten daher, London könnte ein Referendum zumindest bis nach dem EU-Austritt verzögern.

Der Vorstoß Sturgeons kommt nur Stunden, bevor das britische Parlament erneut über das Brexit-Gesetz berät. Die Regierung hat angekündigt, Änderungen des Oberhauses an dem Gesetzentwurf im Unterhaus wieder rückgängig zu machen. Es wurde erwartet, dass das Gesetz noch am Montagabend verabschiedet wird.

Premierministerin Theresa May könnte damit bereits am Dienstag den Austritt aus der EU offiziell verkünden. Von da an tickt die Uhr. Zwei Jahre später müssen gemäß dem Vertrag von Lissabon die Austrittsgespräche mit der EU beendet sein.


Wie geht es weiter beim Brexit?

EU-AUSTRITTSGESETZ: Das Brexit-Gesetz muss beschlossen werden. Es soll der britischen Premierministerin Theresa May die Vollmacht geben, die Scheidung von der EU einzuleiten.

AUSTRITTSERKLÄRUNG: Bis 31. März will May dann den Europäischen Rat offiziell vom Austrittswunsch in Kenntnis setzen. Das ist der Startpunkt für die zweijährigen Austrittsverhandlungen.

EU-MANDAT: Sobald das Schreiben aus London eintrifft, zurrt die Rest-EU in drei Schritten ihre Verhandlungslinie fest: Ein Sondergipfel der 27 Staats- und Regierungschefs beschließt drei bis fünf Wochen später Leitlinien. Auf dieser Basis schlägt die EU-Kommission den Start der Verhandlungen und ein Mandat vor und lässt es vom Rat bestätigen.

VERHANDLUNGEN: EU-Chefunterhändler Michel Barnier und sein Team von gut 20 Experten geben sich 18 Monate für die eigentlichen Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens und Übergangsregelungen, also etwa bis Oktober 2018.

RATIFIZIERUNG: Auf EU-Seite muss das Austrittsabkommen vom Europaparlament gebilligt und dann vom Rat angenommen werden - und zwar ohne Großbritannien. May will den Vertrag auch dem britischen Parlament vorlegen.

FRISTENDE: Das ganze Verfahren muss binnen zwei Jahren nach dem offiziellen Austrittsgesuch abgeschlossen sein, in dem Fall also wohl bis Ende März 2019. Eine Verlängerung ist möglich, wenn alle bleibenden EU-Staaten zustimmen.
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Alt 28.03.2017, 19:02   #17
Beitrag Schotten stimmen für Unabhängigkeitsbegehren

Das schottische Parlament hat für eine erneute Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Großbritannien gestimmt. Mit einer Mehrheit von 69 zu 59 Stimmen erteilten die Abgeordneten der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon das Mandat für Verhandlungen mit London.

Schottland macht Ernst mit einer Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Großbritannien. Nur einen Tag vor der EU-Austrittserklärung hat das schottische Parlament einem erneuten Referendum zur Trennung von Großbritannien zugestimmt. Mit einer Mehrheit von 69 zu 59 Stimmen erteilten die Abgeordneten in Edinburgh Regierungschefin Nicola Sturgeon das Mandat für die Verhandlungen mit London.

Die Abstimmung war ursprünglich in der vergangenen Woche geplant. Sie wurde aber wegen des Terroranschlags in London verschoben. Sturgeon will ihre Landsleute zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 über die Loslösung von Großbritannien abstimmen lassen - also noch vor dem Brexit. Dafür braucht sie jetzt noch die Zustimmung aus London.

Die britische Premierministerin Theresa May machte bereits klar, dass sie vor dem EU-Austritt Großbritanniens nicht über eine Volksabstimmung in Schottland reden will: "Jetzt ist nicht die Zeit." May will sich ganz auf die Austrittsverhandlungen mit der EU konzentrieren. An diesem Mittwoch will sie den Startschuss dafür geben.

Beide Politikerinnen schalten auf stur. Es ist eine vertrackte Situation: Denn ohne die Zustimmung aus London ist ein rechtlich bindendes Referendum in Schottland nicht möglich. Anlass für die Volksabstimmung über die Trennung vom Königreich ist Mays harter Brexit-Kurs. Schottland will zumindest im Europäischen Binnenmarkt bleiben. May lehnt einen solchen Sonderweg kategorisch ab. Sie stellte Edinburgh aber zusätzliche Kompetenzen in Aussicht.

Fraglich ist, ob es bei einem erneuten Referendum für eine Mehrheit für die Unabhängigkeit reichen könnte. Jüngste Umfragen deuteten bislang daraufhin, dass die Gegner einer Abspaltung weiterhin in der Mehrheit sind. Neun Monate nach dem Brexit-Referendum reicht May an diesem Mittwoch offiziell die Scheidung von der EU ein. Damit startet die zweijährige Frist für die umfangreichen Verhandlungen mit Brüssel.
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Alt 31.03.2017, 13:36   #18
Beitrag Schottland hat offiziell zweites Unabhängigkeitsreferendum beantragt

Schottland hat in London offiziell den Antrag auf die Abhaltung eines erneuten Unabhängigkeitsreferendums eingereicht. Das gab die schottische Regierung bekannt. Regierungschefin Nicola Sturgeon möchte die Schotten im Herbst 2018 oder spätestens im Frühjahr 2019 erneut über die Loslösung von Großbritannien abstimmen lassen - damit das Ergebnis rechtsverbindlich ist, muss die Regierung in London dem Referendum zustimmen.
 
Alt 23.06.2017, 01:16   #19
Beitrag Sturgeon erwägt schrittweise Rückkehr in die EU

Die Chefin der schottischen Regionalregierung, Nicola Sturgeon, will nach einer möglichen Unabhängigkeit ihres Landes von Großbritannien nicht unbedingt sofort der EU beitreten. Der britischen BBC sagte Sturgeon, sie könne sich stattdessen auch eine "schrittweise" Rückkehr in die Staatengemeinschaft vorstellen, sollten die schottischen Nationalisten ein zweites Unabhängigkeitsreferendum gewinnen. Auch eine bloße Bewerbung um die Mitgliedschaft in der Europäischen Freihandelszone (Efta) sei denkbar, diese sei in jedem Fall der erste Schritt.

Die meisten schottischen Wähler sind gegen ein Unabhängigkeitsreferendum noch vor dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Sturgeon, Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), drängt trotzdem auf eine Abstimmung – mit dem Argument, Schottland würde gegen seinen Willen aus der EU herausgetrennt. Beim Brexit-Referendum hatten 62 Prozent der Schotten für einen Verbleib in der Europäischen Union gestimmt.
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Alt 25.12.2017, 08:01   #20
Beitrag Vorerst keine neue Abstimmung über schottische Unabhängigkeit

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat ihren Plan für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum aufgeschoben. Statt Schottland aus Großbritannien herauszulösen, wolle sich ihre Regierung nun für einen weichen Brexit einsetzen, also den Verbleib des Landes im Europäischen Binnenmarkt nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Das kündigte Sturgeon im Parlament in Edinburgh an. "Wir werden alles tun, um Großbritannien in diese Richtung zu bewegen."

Ein zweites Referendum ist damit aber noch nicht ausgeschlossen. Sturgeon kündigte an, im Herbst 2018 erneut über den Zeitplan für ein Unabhängigkeitsreferendum entscheiden zu wollen. Bis dahin würden die Umstände des geplanten EU-Austritts Großbritanniens klarer. Außerdem sei die Mehrheit der Schotten noch nicht von der Unabhängigkeit überzeugt.

Sturgeon reagierte damit auf die heftige Wahlniederlage ihrer Schottischen Nationalpartei (SNP) bei der britischen Parlamentswahl. Die Befürworter eines unabhängigen Schottlands verloren 21 ihrer 56 Sitze in Westminster. Sturgeon hatte eingeräumt, dass ihre Forderung nach einer zweiten Abstimmung über die schottische Unabhängigkeit zu dem schlechten Ergebnis beigetragen haben könnte.

Erst im März hatte sie aus Protest gegen den Brexit-Kurs der britischen Regierung angekündigt, zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 eine Volksabstimmung zur Loslösung von Großbritannien abhalten zu wollen. Das Parlament in Edinburgh hatte zugestimmt. Die notwendige Zustimmung aus London hatte ihr Premierministerin Theresa May aber verweigert.
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