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Alt 19.02.2013, 18:47   #1
Beitrag Münz-Ausstellungen

Ferne Länder bereisen und etwas über die Geschichte der Münzen des Landes kennenlernen? Dann bieten sich Münzausstellungen an. Hier ein Tipp für ISRAEL:

Die erste Ausstellung seiner Art zeigt die "Biblical Art Coins", einer der wichtigsten und erfolgreichsten Münzserien von der Bank of Israel. Zu sehen gibt es die Münzen im Bible Lands Museum zu Jerusalem. Die Münzen sind Leihgaben aus den Tresoren der Israel Münzen und Medaillen Corp. Die seltene Ausstellung, die am Mittwoch, 20. Februar 2013 eröffnet wird, wird siebzehn Münzen von verschiedenen Künstlern gestaltet, zeigen, sowie eine Vielzahl von Bildern, biblischen Versen und Erzählungen. Die Münzen werden in chronologischer Reihenfolge der biblischen Ereignisse dargestellt werden, von der ältesten bis zur neuesten. Unter den biblischen Szenen auf den Münzen abgebildet sind:

- Die Arche Noah
- Der Turm von Babel
- Abraham und die drei Engel
- Die Bindung des Isaak
- Jakob und Rachel
- Joseph und seine Brüder
- Die Burning Bush "So dein Same soll sein"
- Die Wasser teilten sich
- Miriam und die Frauen
- Moses und die Zehn Gebote
- Samson und der Löwe
- Salomos Urteil
- Elijah ging von einem Wirbelwind getragen in den Himmel ein
- Der Wolf, der mit dem Lamm wohnt
- Jona im Bauch des Fisches
- Daniel in der Löwengrube

Die "Biblical Art" Coin Serie gilt als einer der besten und beliebtesten bisher ausgegebenen Münzen und Serien von Israel. Die Eröffnungsfeier wird Herr Mordechai Fein, Leiter der Bank of Israel Währungs-Abteilung vollziehen, und eine Erklärung über diese Münzen abgeben. Die Zeremonie wird auch von den Führungskräften der Bank of Israel Währungs-Abteilung besucht werden. Herr David Ibgi, Forscher, Kurator und Dozent in Kunst wird einen Vortrag halten zu textlichen und visuellen biblischen Geschichten. Es wird auch Vorträge des Münzen und Medaillen Corp CEO Aviv Katz, von der Bible Lands Museum Jerusalem Director, Frau Amanda Weiss, sowie durch die Münz-Designern und erfahrene Sammler geben. Ein rundum vollständiges Programm also.

Ausstellungs-Eröffnung: Mittwoch, 20. Februar 2013, Adar 10, 5773, um 18:30 Uhr. Eintritt ohne zusätzliche Kosten.

Öffnungszeiten: So, Mo, ​​Di, Do. 9.30 bis 17.30 Uhr, Mi. 9:30 - 21:30, Fr, Sa, Holiday Eves. 10:00 - 14:00 Uhr, Holiday - geschlossen. Museum Eintrittspreise: Erwachsene: 40 NIS, Student / Soldier / Behinderte / New Immigrant - 20 NIS. Freier Eintritt für Kinder unter 18 Jahren am Mittwochnachmittag und Samstags.



Bible Lands Museum Jerusalem


Das Bible Lands Museum Jerusalem (BLMJ) ist ein Museum, welches die Kultur aller in der Bibel erwähnten Völker veranschaulicht, beispielsweise der Philister, Aramäer, Hethiter, Elamer, Phönizier und Perser. Es legt den Schwerpunkt auf historische und archäologische Aspekte, nicht auf Religion. Ziel ist, die Landstriche, in denen die Bibel entstand, in einen geschichtlichen Zusammenhang zu bringen. Der behandelte geografische Raum reicht dabei von Ägypten bis Nubien und von Afghanistan bis zum Kaukasus. Der zeitliche Rahmen wird vom Beginn der menschlichen Zivilisation bis zum Frühchristentum gespannt. Neben der Dauerausstellung finden regelmäßig Sonderschauen statt.

Das Gebäude liegt zwischen dem Israel Museum und dem Madatech-Museum. Gegründet wurde es von dem Antiken-Händler Elie Borowski, der seine bedeutende Privatsammlung einbrachte. Architekt des Gebäudes war Ze’ev Schoenberg. Das Museum wurde 1992 eröffnet. (Quelle Wikipedia)
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Alt 22.02.2013, 10:23   #2
Beitrag Die Medici - Menschen, Macht und Leidenschaft

Die Ausstellung "Die Medici - Menschen, Macht und Leidenschaft" in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen blickt erstmals hinter die Kulissen einer der berühmtesten Familien der Welt. Ihr Name ist eng verbunden mit Renaissance, Macht, Reichtum und Kunstförderung. Über dreieinhalb Jahrhunderte prägten die Medici Florenz und Europa.

Die Mannheimer Schau zeigt die Medici nicht nur anhand ihrer bedeutenden Kunstschätze. Im Mittelpunkt stehen die Menschen mit oft widersprüchlichen Persönlichkeiten, unerwarteten Charakteren, außergewöhnlichen Leidenschaften und folgenschweren Krankheitsgeschichten. Schriftliche Quellen, bedeutende Kunstwerke, prachtvolle Gewänder und ungewöhnliche Alltagsgegenstände fügen sich in der Ausstellung zu einem vielfältigen Bild zusammen.

Sterbliche Überreste enthüllen Geheimnisse der Medici

In ihren Porträts und prunkvollen Gewändern konnten die Medici das ein oder andere Geheimnis vertuschen. Ihre sterblichen Überreste enthüllen uns heute spannende Details über eine der mächtigsten Familien der Weltgeschichte. Erstmalig zeigt die Mannheimer Medici-Ausstellung einzigartige CT-Animationen, Skelettfunde und neueste Untersuchungsergebnisse an den exhumierten sterblichen Überresten verschiedener Familienmitglieder.

Anhand der Familie Medici werden in den einzelnen Ausstellungsbereichen aber auch bedeutende Themen ihrer Zeit behandelt, wie zum Beispiel das Bankwesen, die Medizin in der Renaissance, das Aufkommen eines neuen Weltbildes mit Galileo Galilei oder die Begeisterung für Alchemie. Der Besucher lernt mit Calcio Storico eine der brutalsten Sportarten der Welt kennen und erfährt mehr über das Militär in der Renaissance oder die Erziehung junger adeliger Mädchen.

Alle Informationen zur Ausstellung befinden sich auf der eigens eingerichteten Seite der Reiss-Engelhorn-Museen Medici 2013 http://www.medici2013.de/


rem | Reiss-Engelhorn-Museen

Mannheim C5
17. Februar bis 28. Juli 2013
dienstags bis sonntags, 11 – 18 Uhr

Eintritt

Erwachsene 12 Euro
Begünstigte 10 Euro
Mitglieder rem-Fördererkreis & MAV 8 Euro
Kinder und Jugendliche (6 - 18 Jahre) 5 Euro
Studierende, Azubis 5 Euro
Gruppen (pro Person, ab 10 Personen) 10 Euro
Schulklassen (pro Schüler) 3 Euro
Familien 20 Euro



Reiss-Engelhorn-Museen

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) sind eine öffentliche Einrichtung, die mehrere Museen und Kulturinstitutionen in Mannheim betreibt. Dazu gehören:
- Bassermannhaus für Musik und Kunst C 4, 8 (Die Innenstadt Mannheims kennt keine Straßennamen, sondern die Kombination von Buchstabe und Zahl.)
- Museum Weltkulturen D 5
- Museum Zeughaus C 5
- Museum Schillerhaus B 5, 7
- ZEPHYR – Raum für Fotografie C 4, 9
- Zentrum für internationale Kunst- und Kulturgeschichte C 4
- Curt-Engelhorn-Zentrum gGmbH Archäometrie – An-Institut der Universität Tübingen D 6, Klaus Tschira-Labor für physikalische Altersbestimmung

Das 2007 neueröffnete Museum Zeughaus C5 und das Museum Weltkulturen D5 sind Präsentationsorte der großen rem-Sonderausstellungen.
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Geändert von lurelee (22.02.2013 um 10:28 Uhr)
 
Alt 22.03.2013, 15:12   #3
Beitrag Animali Zürich

Hochkarätige Objekte aus namhaften Museen spüren der Symbolkraft von realen und mythischen Kreaturen der europäischen Kulturgeschichte von der Antike bis zur Neuzeit nach. Die Schlange und der Sündenfall, der Drache des heiligen Georgs, der LöweSamsons, die Sirene mit ihrem verführerischen Gesang – in Mythen und Legenden übernehmen Tiere und Fabelwesen menschliche Stärken und Schwächen. Sie verkörpern Mut, Kraft und Fruchtbarkeit,verführen nach Strich und Faden oder stehen für List. Adler, Löwe, Pferd, Hirsch, Fisch, Schlange und ihre Umwandlung in Fabelwesen wie Drache, Greif, Sphinx, Kentaur, Einhorn und Sirene stehen im Zentrum und laden zu einer Entdeckungsreiseder Mythen ein, deren Ursprünge bis in die Antike zurückgehen.

Die Komplexität der Tier-Mensch-Beziehungen zeigt sich in zwölf reich ausgestalteten Kabinetten, die je einem Tier und seinen verwandten Mischwesen gewidmet sind. Die Ausstellung gibt Einblick in vergangene Weltanschauungen und lädt ein zum Nachdenken über die Animalität im Menschen, damals wie heute.


Animali
Tiere und Fabelwesen
Von der Antike bis zur Neuzeit
1. März bis 14. Juli 2013
Lanfesmuseum Zürich
Museumsstrasse 2
8001 Zürich

Di.-So. 10:00 bis 17:00 Uhr
Do. 10:00 bis 19:00 Uhr

Eintritt 10 Franken/ reduzierter Preis 8 Franken
Kinder unter 16 Jahren frei


Weitere Infos hier: http://www.animali.landesmuseum.ch/ausstellung.php
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Alt 26.03.2013, 12:02   #4
Beitrag MoneyMuseum Zürich

«Money makes the world go around.»

Das MoneyMuseum ist die Museumsplattform der Sunflower Foundation. Die Stiftung wurde 1999 von Dr. Jürg Conzett ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, das Wissen sowie den Austausch über Geld, seine Geschichte, Bedeutung und Funktion zu mehren und so das individuelle wie gesellschaftliche Verständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge zu fördern.

Ausstellungen ab April 2013

Infolge eines geplanten Umbaus ist das MoneyMuseum Hadlaubstrasse bis auf Weiteres ausschliesslich für Führungen nach Voranmeldung geöffnet. Gebucht werden können die Führungen über die Telefonnummer 044 272 76 80 oder die Mailadresse info@moneymuseum.com – dies für alle Wochentage mit Ausnahme von Samstagen, Sonn- und Feiertagen.

Gebucht können Führungen durch folgende Ausstellungen werden:

Erdgeschoss

Wandvitrinen:
«Traditionelle Zahlungsmittel aus Afrika, Asien und Ozeanien»
Hier wird Schmuck-, Ritual- und Federgelder sowie weitere Zahlungsmittel indigener Völker gezeigt.

Doppelvitrine:
«Speergeld aus Westafrika»
Hier wird die Entwicklung vom Gerät bzw. der Waffe zum Geld gezeigt.

«Münzen aus China»
Hier wird die Entwicklung von der Kaurischnecke zur Käschmünze gezeigt.

Digitale Galerie:
Hier befinden sich Münz- und Bildertouren zu den Ausstellungen im Erdgeschoss.

Untergeschoss

1. und 2. Doppelvitrine:
«Schweizer Bundesgeld»
Münzen und Banknoten aus der Zeit ab 1850 sind hier zu sehen.

3. Doppelvitrine:
«Die Lateinische Münzunion»
Münzen aus der Währungsunion zwischen Frankreich, Belgien, Italien, der Schweiz und Griechenland in der Zeit von 1865 bis 1926 sind hier zu sehen.

«Der Euro»
Hier werden die Münzen der Euroländer gezeigt und werden teilweise ihren Vorgängerwährungen gegenübergestellt, auf deren Motive sie zurückgreifen.

Wandvitrine:
«Der Europ»
Schweizer Fantasieversionen des Euro werden hier gezeigt.

Digitale Galerie:
Hier zu finden sind Münz- und Bildertouren zu den Ausstellungen im Untergeschoss.

Maschinenpark:
Ausgestellt sind eine Handprägevorrichtung, ein Fallhammer- oder Klippwerk, eine Spindel- und eine Walzenprägemaschine. Zusätzlich steht ein Münzautomat zur Verfügung, an welchem ein 20 Räppler zur Währung des MoneyMuseums umgeprägt werden kann.

Schatzkammer

Im kleinen Raum neben der Halle im Untergeschoss ist die Ausstellung «Die Antike lebt» zu sehen. Sie präsentiert in acht Fenstern Münzen von bester Erhaltung. Dazu gehören Prägungen aus der griechischen und römischen Antike, moderne Münzen mit antikem Vorbild und Münzen, deren Motive von der griechischen und römischen Religion beeinflusst sind.

MoneyMuseum

Ausstellungsadresse:
Hadlaubstrasse 106
CH-8006 Zürich
Tel. +41 44 350 73 80
Fax +41 44 242 76 86

Öffnungszeiten:
Nach Voranmeldung

Postadresse:
Sunflower Foundation
MoneyMuseum
Verena-Conzett-Strasse 7
Postfach 9628
CH-8036 Zürich
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Alt 06.04.2013, 14:24   #5
Beitrag Sein und Schein - den Geldfälschern auf der Spur

Das Falschgeldproblem ist so alt wie das Geldwesen selbst. Die neue Sonderausstellung im Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank begibt sich auf Spurensuche durch die Kriminalgeschichte.In der Ausstellung sind Fälschungen von Münzen und Papiergeld aus zwei Jahrtausenden zu sehen.

Bereits seit der Antike sind Fälschungen, Nachahmungen und Verfälschungen von Zahlungsmitteln bekannt.Die Gruppe der Fälscher reicht von Einzeltätern über organisierte Banden bis zu politisch motivierten staatlichen Aktionen, ihre Motive bewegen sich von profaner Geldgier bis zu wirtschaftspolitischen Zielen.

Aufgrund des wirtschaftlichen und ideellen Schadens, den Fälscher verursachen, wurden sie über die Jahrhunderte hinweg schwer bestraft: im Mittelalter in siedendem Öl gekocht, oder später – wie Peter Ritter von Bohr – zum Tode durch den Strang verurteilt. Die Strafen sind heute zwar nicht mehr so grausam wie in früheren Zeiten, aber immer noch schwer. Die Bekämpfung bzw. Prävention von Falschgeld war stets ein wesentliches Interesse der Notenbanken (bzw. den ausgebenden Staaten). Neben der Abschreckung durch harte Strafen, wurde immer auch auf Information der Bevölkerung und Verbesserungen beim Fälschungsschutz gesetzt!

Die selten gezeigten einschlägigen Sammlungsobjekte der OeNB wurden für die Ausstellung durch Leihgaben des Österreichischen Bundeskriminalamts, von EUROPOL (Den Haag), dem Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien, dem Archäologischen Park Carnuntum, dem Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums, der Österreichischen Nationalbibliothek, dem Österreichischen Staatsarchiv, dem Wiener Kriminalmuseum, dem Stadtarchiv Steyr sowie dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum Wiener Neustadt und privater Leihgeber ergänzt.

Im Rahmen der Vortragsreihe der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft findet am 10. April 2013 um 18 Uhr ein Vortragsabend zur Ausstellung statt.

Ausstellungsdauer: 20. März 2013 bis 31. Januar 2014


Öffnungszeiten des Geldmuseums:

- Dienstag und Mittwoch von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
- Donnerstag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
- Freitag von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr
- Samstag bis Montag sowie an Feiertagen, 24. 12. und 31. 12. geschlossen

Eintritt frei
Workshops und Führungen kostenlos
Fotografieren für private Zwecke erlaubt

Adresse und Kontakt:

Oesterreichische Nationalbank, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien

Oesterreichische Nationalbank
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit – Geldmuseum
Tel.: (+43-1) 404 20-9222
Fax: (+43-1) 404 20-049295


Das Bildrecht liegt bei Vash und kann unter Nennung der Quelle kostenlos veröffentlicht werden.
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Alt 28.04.2013, 18:12   #6
Beitrag Bluzger, Taler, Grossi

Bündner Münz- und Geldgeschichte - Sonderausstellung vom 19. April bis 1. September 2013

Die Sonderausstellung "Bluzger, Taler, Grossi. Bündner Münz- und Geldgeschichte" geht der Frage nach, welche Münzen in den Geldbeuteln der Bündner klimperten. Was konnte man dafür kaufen? Wer prägte diese Münzen? Wie wurden sie hergestellt?

Zahlreiche Bündner Münzen und Prägestempel aus der Sammlung des Rätischen Museums sowie Schriftquellen illustrieren die Tätigkeit der zehn Prägeherren und die bisher kaum erforschte Münzstätte Chur lüftet ihre Geheimnisse.

Funde zeigen, welche Münzen sich in den Truhen und "Geldkatzen" der Bündner Bevölkerung befanden. Ausserdem beschäftigt sich die Ausstellung mit Geldumlauf, Münzdekreten und -reformen sowie Preisen und Löhnen. Ein eigener Bereich widmet sich den zweifelhaften Machenschaften rund um schlechtes und falsches Geld.

Es finden öffentliche Führungen, Vorträge und Workshops statt. Es gibt für Kinder und Schüler ein Spezialprogramm und im August einen Pro Senectute-Nachmittag.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
Dienstag, 30. April, 18 Uhr
Dienstag, 7. Mai, 12.15 Uhr
Dienstag, 21. Mai 18 Uhr
Dienstag, 4. Juni, 12.15 Uhr
Dienstag, 18. Juni, 12.15 Uhr
Dienstag, 9. Juli, 18 Uhr
Dienstag, 6. August, 12.15 Uhr
Dienstag, 27. August, 18 Uhr

Internationaler Museumstag
«Wir entdecken und prägen Bündner Münzen»
Sonntag, 12. Mai, 10 – 17h


Das Rätische Museum

Das Bündner Historische Museum befindet sich im Hause Buol in der Churer Altstadt. Das barocke Patrizierhaus wurde 1675 von Freiherr Paul von Buol zu Strassberg und Rietberg (1634–1697) erbaut, der zur Führungsschicht der Drei Bünde gehörte. Das Gebäude wird im Innern durch breite Treppenläufe erschlossen. Sie verbinden die Kellergewölbe, das Parterre mit Wagendurchfahrt, zwei herrschaftliche Stockwerke sowie das Dienstboten- und das Dachgeschoss.


Museum
Hofstrasse 1
7000 Chur
Tel. ++41 81 257 48 40

Direktion/Verwaltung
Loëstrasse 26
Postfach
7001 Chur
Tel. ++41 81 257 48 20
Fax. ++41 81 257 48 93
info(at)raetischesmuseum.gr.ch


Übliche Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag–Sonntag 10:00–17:00

Eintrittspreise
Erwachsene Fr. 6.–
AHV-Rentner, sowie Studenten, Lehrlinge (mit Ausweis) Fr. 4.–
Kinder unter 16 Jahren gratis

Abonnement Preis
Jahresabonnement für Erwachsene Fr. 30.–
Jahresabonnement für Personen mit ermässigtem Eintritt Fr. 20.–
Kinder unter 16 Jahren gratis

Führungen Preis
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Geschlossene Führung (45-60 Min.) Fr. 150.–*
Orientierungen (10–15 Min.) Fr. 100.–*
Führungen für Schulklassen und Kindergruppen gratis

* Preise exklusive MWSt. und Eintrittspreise
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Alt 17.05.2013, 19:34   #7
Beitrag Wangener Heimatmuseum stellt Münzschatz aus

Bei Bauarbeiten in der Wolfgangskapelle in Wangen im Allgäu stieß man völlig überraschend auf einen Schatz von Silbermünzen, der in einem Hohlraum verborgen war. Das geschah 1972, doch erst ab 1. April 2013 kann dieser Fund nun in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

In der Sonderausstellung „Vergraben. Vergessen. Entdeckt. Der Münzschatz von St. Wolfgang und andere Schätze“ werden die fast 1.200 Münzen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ausgestellt. Die Prägungen stammen aus 100 verschiedenen Münzstätten des Heiligen Römischen Reichs und wurden in der gotischen Kapelle einst versteckt, weswegen sie – im Unterschied zu Bodenfunden – hervorragend erhalten sind. Dieser Schatz und daneben andere kleinere Schätze der lokalen Kulturgeschichte sind im Heimatmuseum der Stadt Wangen zu bewundern.

Hier der Link zum Video auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=68T31q-HGm0

Dauer: 5:14 Minuten
Sprache: deutsch


Heimatmuseum Wangen in der Eselmühle

Das Heimatmuseum der Stadt Wangen im Allgäu gibt Einblick in die Geschichte der Stadt und zeugt von ihrer großen Bedeutung als ehemalige Freie Reichsstadt. Untergebracht ist das Museum in der ehemaligen Stadt- oder Eselmühle am Eselberg. Im Sommer dreht sich an dem charakteristischen Gebäude das Wasserrad. Originale Einrichtungen der traditionsreichen Mahlmühle sind im Erdgeschoss des Hauses zu sehen. Das Museum zeigt die Bedeutung des Zunftwesens, es präsentiert alte Waffen und Stücke heimischer Volksfrömmigkeit. Es illustriert aber auch das Leben der Bürger, der Flachsbauern und die Leinwandherstellung, die in der Region lange Zeit große Bedeutung hatte. Über das Heimatmuseum gelangen die Besucher auch in alle anderen zur Museumslandschaft gehörenden Gebäude.

Kontakt:

Städtische Museen
in der Eselmühle
Eselberg 1
88239 Wangen im Allgäu

Tel.: 07522 / 91 26 82


Anmeldung und Führungen von Gruppen im Gästeamt

Tel.: 07522 / 74 21 1
Fax: 07522 / 74 21 4
tourist@wangen.de


Leiter der Museen und des Städtischen Archivs:
Archivar Dr. Reiner Jensch, erreichbar am Montag,
Mittwoch und Donnerstag unter Tel.: 07522 / 74 11 5
archiv-wangen@t-online.de
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Alt 28.07.2013, 13:31   #8
Beitrag Emeryk-Hutten-Czapski-Museum in Krakau

Das Emeryk-Hutten-Czapski-Museum in Krakau, ul. Piłsudskiego 12, ist eine Zweigstelle des Krakauer Nationalmuseums. Das Museum ist der Münzsammlung des Grafen Emmerich Hutten-Czapski (1828−1896) gewidmet.

Der in Stańków (Weissrussland) geborene Graf Hutten-Czapski stand fast 30 Jahre lang bis 1879 im Dienste des Zaren Alexander II. Als Katholik polnischer Abstammung wurde er in St. Petersburg immer öfters schikaniert. Er kehrte in sein Erbgut Stańków zurück und widmete sich der Pflege seiner Münzsammlung. Er verkaufte die Sammlung russischer Münzen an den Kronprinz Georg Michajlowitsch und beschäftigte sich seitdem ausschließlich mit den 1854 vom Grafen Tyszkiewicz erstandenen polnischen Münzen.

Graf Hutten-Czapski verließ 1894 Russland und siedelte nach Krakau über. Er kaufte das 1884 errichtete Haus als seine Residenz. Neben ihm ließ er ein Gebäude für seine Münzsammlung errichten. Die Eröffnung des Ausstellungsgebäudes erlebte er nicht mehr. Seine Erben haben die Sammlung 1903 der Stadt Krakau übergeben. Ein Jahr später wurde die Münzsammlung zur Zweigstelle des Krakauer Nationalmuseums erklärt. Die von den Erben des Grafen abgekaufte Residenz wurde zum Museumsbau umgestaltet.

Die Münzsammlung wurde dank großzügiger Spenden Krakauer Bürger ständig erweitert. Hinzu kamen Gegenstände des Kunsthandwerks, Bilder, Porzellan usw. Nach Kriegsausbruch 1914 wurden die Münzen in Fässern verstaut und vergraben. Das Museum wurde 1917 wiedereröffnet. Die Familie Hutten-Czapski kümmerte sich weiterhin um das Museum und spendete Geld und Kunstgegenstände.

Während des Zweiten Weltkrieges erlitten die Sammlungen viele Schäden. Nach Kriegsende wurde eine gründliche Renovierung und Neueinrichtung des Museums nötig. (Quelle Wikipedia)


Der 28. Juni 2013 war ein sehr wichtiges Datum in der Geschichte der polnischen Numismatik. Genau an diesem Tag wurde das Emeryk-Hutten-Czapski-Museum nach 70 Jahren wieder für die Öffentlichkeit geöffnet, also das Museum, in dem sich die größte Sammlung polnischer Münzen befindet.

Die Ausstellung ist beeindruckend. Die numismatischen Objekte stehen im Vordergrund, sie sind hervorragend beleuchtet, und es gibt interaktive Beschreibungen. Tolle Applikationen ermöglichen die Vergrößerung jedes Objektes.

Die Ausstellung besteht aus folgenden Teilen:
• Antike: Griechen, Römische Republik, Römische Kaiserzeit, ausländische Münzen auf den polnischen Gebieten
• Mittelalter (Polen)
• Werkstatt des Numismatikers Hutten-Czapski
• Kabinett der Münzen und Medaillen (mit vielen Raritäten)
• Inkunabeln-Bibliothek
• Banknoten und Münzen: Kosciuszko Saal
• Kartografie
• Münzen, Medaillen und Banknoten aus dem 19. und 20. Jahrhundert
• Medaillenkunst des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts (bis 1939)
• Saal der Familie Czapski

Nach Angaben des Museums ist damit zu rechnen, dass die Ausstellungsapplikation in den nächsten Monaten auch für alle Interessierten im Internet zugänglich sein wird.
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Alt 09.08.2013, 19:55   #9
Beitrag Landesmuseum Stuttgart - Dauerausstellung Kulturgeschichte

Rund 80.000 Jahre Kulturgeschichte auf 2.500 Quadratmetern präsentiert das Landesmuseum Stuttgart in seiner Dauerausstellung. Und darunter befindet sich jede Menge Numismatisches im Alten Schloss...

Erste Spuren von einer Art Geld in Württemberg entdecke man im Übergang von der Kupfer- in die Bronzezeit. Zahlreiche Hortfunde mit genormten Metallobjekten sind zum Vorschein gekommen und werden gezeigt. Da gibt es Armspiralen, Spangenbarren, aber auch Bruchstücke eines zypriotischen Kupferbarrens. Wie man diese Hortfunde deutet – als Metallvorrat eines Schmieds oder als kleiner Schatz, den ein reicher Mann als „Notgroschen“ zusammengetragen hat – das bleibt jedem selbst überlassen. Schriftliche Quellen aus der Zeit gibt es keine.

Prachtvolle keltische Münzen, die im Landesmuseum ausgestellt sind, zeugen vom Zentrum der keltischen Kultur im Württemberg.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Präsentation der römischen Münzen in der Ausstellung.

Jede Menge Schatzfunde des 3. Jh. kamen in Württemberg ans Tageslicht, so der Hort von Köngen mit 615 Antoninianen und Denaren, dessen jüngstes Stück aus der Zeit des Philippus Arabs (244-249) stammt.

Und damit führt uns die Ausstellung allmählich hinüber in die Neuzeit. Auch hier sind immer wieder numismatische Objekte eingestreut, so der Inhalt eines Grundsteins, mit dessen Legung 1685 der Bau eines neuen Gymnasiums in Stuttgart begonnen wurde. Man mauerte damals eine Inschriftentafel aus Zinn ein, zwei Flaschen mit Rot- und Weißwein, sowie je zwei Gold- und Silbermedaillen mit der Darstellung der geplanten Schule.

Mit dem 19. Jahrhundert endet die Dauerausstellung, deren Besuch sich wirklich lohnt – ob man nun numismatisch, historisch, archäologisch oder ganz allgemein interessiert ist.

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
T +49 711 89 535 111
F +49 711 89 535 444
info@landesmuseum-stuttgart.de

Online Ticket Shop:
https://ticket-at-home.de/Home.aspx?shopid=7&ac=1

Öffnungszeiten:

Altes Schloss
Di bis So und Feiertag 10-17 Uhr
Mo geschlossen außer an Feiertagen

Am 3.10., "Tag der Deutschen Einheit", öffnet das Landesmuseum Württemberg erst um 13:30 Uhr.

Eintrittspreise:
Regulär 5,50 €, ermäßigt 4,50 €
Kinder bis 12 Jahre kostenlos
Jugendliche 13 bis 18 Jahre 3,50 €
Familienkarte groß (2 Erw. + Kinder bis 18 Jahre) 13,50 €
Familienkarte klein (1 Erw. + Kinder bis 18 Jahre) 8 €
Gruppen ab 15 Personen 4,50 €
Schüler ab 7. Klasse im Klassenverband p. P. 2 €

TIPP: Im August 2013 ist übrigens ab 25 Grad im Schatten im Museum hitzefrei – sprich, der Eintritt ist kostenlos!
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Alt 17.08.2013, 19:19   #10
Beitrag Dreissig Silberlinge – Sammlung Haupt

Zeitgenössische Positionen zum Thema Geld

Das Kunstforum Halle präsentiert vom 20. August bis zum 15. September 2013 eine umfangreiche Auswahl zeitgenössischer Arbeiten aus der Sammlung Haupt "Dreissig Silberlinge - Kunst und Geld".

Ein zur Origami-Skulptur gefalteter 10-Dollar-Schein des taiwanesischen Künstlers Ming-Wei Lee inspirierte den Rechtsanwalt Dr. Stefan Haupt, Werke zum Thema Geld und Kunst zu sammeln. Heute besitzt Dr. Stefan Haupt die größte Kunstsammlung zu diesem Thema. In den vergangenen 20 Jahren Sammelleidenschaft erwarb er circa 170 Arbeiten von mehr als 100 nationalen und internationalen Künstlern, darunter finden sich Namen wie Beuys, Balkenhol und Staeck.

Objekte, Readymades, Fotografien, Collagen, Druckgrafiken, Videokunst und Malerei dokumentieren den Facettenreichtum in der Auseinandersetzung mit diesem Thema. Im Kunstforum Halle wird nun ein interessanter Streifzug durch die Geldkunst und das Kunstgeld mit mehr als 100 Exponaten der Sammlung präsentiert.

Anlässlich des 70. Geburtstages des halleschen Künstlers Wolfgang Timme, dessen „Goldmarie“ ebenso in der Sammlung Haupt vertreten ist, findet ergänzend eine kleine Sonderschau statt.

8. September 2013 \ 15 Uhr
Führung mit Dr. Stefan Haupt (Sammler)

Eintritt: 2,50 Euro \ 2 Euro für Kunden der Saalesparkasse \ 1,50 Euro ermäßigt


KUNSTFORUM HALLE
Bernburger Str. 8, 06108 Halle (Saale)
Tel. 0345 685766-0

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr 14–17 Uhr \ Do 14–19 Uhr
Sa, So, Feiertage 11–17 Uhr
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Münz-Serie Deutsche Fußballvereine luxi59 Euromünzen 2 23.03.2010 16:48


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