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Alt 22.01.2016, 16:49   #11
Finde ich sehr positiv . Im Grunde genommen haben die 1 und 2 Cent Münzen def. an Einkaufskraft sowieso keinen Wert . Im Gegenteil machen sie die Geldbörse nur noch schwerer . Und mit den sogenannten Angeboten wie 9,99€ ,7.77€ etc. ist im Grunde genommen nur reine Augenwischerei .
 
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Alt 22.01.2016, 17:37   #12
1 und 2 Cent

Zitat:
Zitat von kittaliese Beitrag anzeigen
Finde ich sehr positiv . Im Grunde genommen haben die 1 und 2 Cent Münzen def. an Einkaufskraft sowieso keinen Wert . Im Gegenteil machen sie die Geldbörse nur noch schwerer . Und mit den sogenannten Angeboten wie 9,99€ ,7.77€ etc. ist im Grunde genommen nur reine Augenwischerei .
Das ist ja alles Gut und Schön, sehe ich auch so.
Aber an Tankstellen die z.B. 1,199 das sollte erstmal abgeschafft werden. Im Endeffekt zahlt man zwar keine 0,9 Cent, aber ich finde es einfach ein Unding.
 
Alt 24.01.2016, 17:21   #13
Stimmt . Mit den 10tel Cent finde ich auch puren Blödsinn . Aber bei Tankstellen stört mich das nicht , da ich immer mit Tankkarte berappe .
 
Alt 31.01.2016, 12:19   #14
Beitrag Kleve schafft als erste Stadt in Deutschland das Kleingeld ab

Nachtrag:

Das Bevorraten des Kleingeldes und seine Einzahlung bei den Banken ist in den vergangenen Jahren für den Handel zu einem spürbaren Kostenfaktor geworden ist. Denn die meisten Geldinstitute lassen sich inzwischen die Ausgabe von Münzrollen und das Zählen und Überprüfen eingezahlter Münzen honorieren. Die Sparkasse Kleve etwa berechnet den Händlern bei Einzahlungen größerer Münzmengen nach Angaben eines Sprechers einen Cent pro Münze für die Bearbeitung. Ein-Cent-Münzen bei der Bank abzuliefern, wird damit zum Nullsummenspiel.


Auch eine Möglichkeit, dem Handel das Kleingeld auszureden.
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Alt 22.03.2016, 20:44   #15
Beitrag Münze Österreich hält Kleinstmünzen die Stange

derStandard.at schreibt:

Wien – 300 bis 350 Millionen Stück Ein-Cent- und Zwei-Cent-Münzen produziert die Münze Österreich jedes Jahr. Im Umlauf sind zurzeit 1,6 Milliarden Stück Ein-Cent-Münzen und eine Milliarde Zwei-Cent-Münzen. In der Münze Österreich hält man von einem Verzicht auf Kleinstmünzen wenig. Ebenso wenig kann die Notenbanktochter einem Aus für den 500-Euro-Schein oder sonstigen Bargeldschranken etwas abgewinnen.

Die Menschen zahlten sehr gern bar, es sei für sie auch das billigste Zahlungsmittel, betonte der Chef der Münze Österreich, Gerhard Starsich. Er ortet hinter der Debatte Interessen der Plastikkartenfirmen. Auch hätten Banken ein natürliches Interesse, dass alle Zahlungen über ihre Konten liefen. Was die Kleinstmünzen anlangt: Im täglichen Gebrauch stelle sich dann sofort die Frage, ob ab- oder aufgerundet werde, warnt Starsich, den die Debatte insofern überrascht, als es in Österreich vor dem Euro viel kleinere Münzen gab.

Keine EU-Vorgabe

Auch wenn in einigen Ländern Händler bereits heute keine Ein- und Zwei-Euro-Cent-Münzen mehr annehmen, eine EU-Vorgabe für eine Einziehung könne es nicht geben. Dies sei nationale Angelegenheit. Sollte man in Österreich auf die Minimünzen verzichten wollen, würde die Münze diese nicht einziehen, sondern lediglich aufhören, neue auszugeben.

Bezüglich des Vorstoßes, den 500-Euro-Schein abzuschaffen, weil dieser angeblich primär für kriminelle Geschäfte genutzt würde, ist Starsich skeptisch: "Man glaubt doch nicht, dass es dann kein Schwarzgeld mehr gibt, gäbe es diese Banknote nicht mehr." Dasselbe gelte für ein 5000-Euro-Limit beim Barzahlen. In Deutschland wird eine solche Obergrenze für Barzahlungen erwogen – Hauptgrund: die Finanzströme des organisierten Verbrechens trockenzulegen. Kriminelle dürften sich aber wohl kaum davon abschrecken lassen, 5000 Euro nicht mehr bar zahlen zu dürfen.
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Alt 26.05.2016, 19:48   #16
Beitrag Viele wollen keine kleinen Cent-Münzen mehr

Auf Ein- und Zwei-Cent-Münzen könnten die meisten Verbraucher einer Umfrage zufolge verzichten. Mehr als jeder Zweite sei für die Abschaffung der kleinsten Geldstücke und stattdessen für das Auf- und Abrunden bei Barzahlungen, teilte die Firma myMarktforschung mit Verweis auf eine Online-Befragung mit. Demnach sprachen sich 57,3 Prozent der Teilnehmer dafür aus; im vergangenen Jahr seien es 52,7 Prozent gewesen.

Von denjenigen, die eine Abschaffung der kleinen Kupfermünzen befürworteten, gaben fast 80 Prozent an, diese Münzen nähmen zu viel Platz weg und seien im Portemonnaie oder in der Hosentasche zu schwer. Knapp zwei Drittel waren der Ansicht, das Kramen im Geldbeutel nach kleinen Münzen verlängere das Bezahlen an der Kasse. Jeder Zweite argumentierte, es gebe keine Waren mehr für einen oder zwei Cent. An der Umfrage hatten sich 1024 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren.
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Alt 30.06.2017, 15:19   #17
Beitrag Italien stoppt Produktion von 1- und 2-Cent-Münzen

2018 stellt Italien seine Produktion der 1- und 2-Eurocent-Münzen ein. Das beschloss ein parlamentarisches Komitee Ende Mai 2017. Die Preisgestaltung bei Waren und Gütern soll dies nicht beeinflussen, in der Bezahlung jedoch wird auf den nächsten glatten 5-Cent-Betrag auf- oder abgerundet.

Was in der Theorie kompliziert klingt, funktioniert in den Eurozone-Ländern, die Italien in diesem Schritt vorangegangen sind, seit Jahren ohne Probleme. In Belgien, Irland, den Niederlanden und Finnland wird ein Rechnungsbetrag von beispielsweise 1,98 Euro auf glatte 2 Euro aufgerundet. Bei einem Preis von 1,97 Euro dagegen muss der Käufer nur 1,95 Euro auf den Ladentisch legen. Dieses Prinzip gilt nur für Bezahlungen in bar. Bei Transaktionen per EC- oder Kreditkarte wird die exakte Kaufsumme abgebucht. Die anfänglichen Befürchtungen der Verbraucher, der Handel könne damit verdeckte Preiserhöhungen vornehmen, haben sich nicht bestätigt.

Sergio Boccadutri, Mitglied der regierenden Demokratischen Partei Italiens und treibende Kraft hinter dem Gesetzesbeschluss, erklärte gegenüber den Medien, seine Landsleute blieben auf ihren 1- und 2-Cent-Münzen sitzen. Für den Einkauf als Wechselgeld erhalten, könne man mit den kleinsten Nominalen weder an Parkuhren noch an Mautstationen oder Snackautomaten bezahlen.

Das Ende der Kupfermünzen bedeutet dieser Schritt jedoch nicht. Auch nach dem Produktionsstopp bleiben sie legales Zahlungsmittel und müssen damit im Handel akzeptiert werden.
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Alt 09.11.2017, 23:22   #18
Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass das Kleingeld verschwindet. Nicht umsonst werden Waren beispielsweise für 9,99 angeboten und nicht für 10 Euro, weil es halt günstiger klingt. Es gibt genügend Menschen (mich eingeschlossen), die sich mit Recht den einen Cent zurückgeben lassen in einem solchen Fall
 
Alt 26.10.2019, 11:37   #19
Beitrag Eesti Pank bestellte 10 Millionen Ein-Cent-Münzen

Die Eesti Pank bestellte 10 Millionen Ein-Cent-Münzen bei der slowakischen Münzanstalt, um den Bedarf der Händler an Euro-Münzen mit geringem Wert zu decken, die in den kommenden Jahren als Wechselgeld ausgegeben werden sollen. Da 5-Cent-Münzen und größere Münzen frei im Umlauf sind, sind genügend davon im Umlauf, und die Zentralbank muss sie nicht jedes Jahr bestellen. Durchschnittlich zwei LKW-Ladungen mit neuen Ein- und Zwei-Cent-Münzen werden jedoch jedes Jahr nach Estland gebracht, weil die Leute sie als Wechselgeld von der Kasse erhalten, sie später aber nur sehr wenig zum Bezahlen verwenden.

Die Zentralbank hat eine Diskussion darüber begonnen, ob der Umlauf von Ein- und Zwei-Cent-Münzen begrenzt und Rundungsregeln eingeführt werden sollten. Es wird nicht vorgeschlagen, die Preise für einzelne Waren oder Dienstleistungen abzurunden, sondern nur den am Kassentisch zu zahlenden Endbetrag und nur dann, wenn die Zahlung in bar erfolgt. Die Rundung würde auf die nächsten fünf Cent nach oben oder unten erfolgen. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass dies die Preise insgesamt nicht erhöht, aber den Einsatz von 1- und 2-Cent-Münzen erheblich reduziert. Eine im letzten Jahr durchgeführte Eurobarometer-Umfrage ergab, dass 71% der estnischen Verbraucher die Einführung von Rundungsregeln befürworten.
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