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Alt 22.09.2015, 10:11   #31
Beitrag Russland kauft 30 Tonnen Gold im August

Russland hat im August 2015 etwa 30 Tonnen Gold gekauft. Die Angaben beruhen auf Seiten der russischen Zentralbank. Es waren die bedeutendsten Zukäufe seit März dieses Jahres. Im Juli hatte Russland seine Bestände um 13 Tonnen aufgestockt. Insgesamt belaufen sich die Goldreserven des Landes nun auf 42,4 Millionen Unzen oder ca. 1.318 Tonnen.

Neben dem Bestreben, die eigenen Goldbestände kontinuierlich zu erhöhen, ist Russland bemüht, den Einfluss der US-amerikanischen Währung im russischen Einflussgebiet zurückzudrängen. Einer aktuellen Gesetzesinitiative Putins zufolge sollen in der aus Russland und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken bestehenden Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) die nationalen Währungen den Dollar ersetzen.

Derzeit wird rund die Hälfte des Handels zwischen den GUS-Staaten in Dollar oder Euro abgewickelt. Darüber hinaus gehören Dollarverkäufe aus eigenen Devisenbeständen zu den gängigen Methoden, die Schwellenländer wie Russland wählen, um die unter Druck geratene eigene Währung zu stabilisieren.
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Alt 22.09.2015, 10:18   #32
Beitrag 15 Tonnen Gold holt Österreich zurück ins Land

Die österreichische Zentralbank OeNB hat durch ihren Direktor Kurt Pribil erklärt, daß noch dieses Jahr 15 Tonnen Gold, welches bisher im Ausland lagert, zurück nach Österreich geholt werden soll.

Bis zum Jahr 2020 will Österreich dann die Hälfte des Goldbestands innerhalb der OeNB oder deren Tochter Münze Österreich AG lagern, dies wurde von der OeNB bereits im Mai diesen Jahres beschlossen.

Österreich ist (zumindestens auf dem Papier) im Besitz von rund 280 Tonnen Gold. Basierend auf dem aktuellen Goldpreis immerhin ein Wert von rund 9 Milliarden Euro.

Die Österreicher hatten bislang einen Großteil des Goldes, ca. 80% in London gelagert, 3% in der Schweiz und den Rest im Inland.

Nicht schlüssig beantwortet werden konnte die Frage, warum das Gold nicht schneller nach Österreich zurück geführt werden kann, - warum man fünf Jahr dafür benötigt.

Internationale Werttransportgesellschaften hatten den versicherten Transport der kompletten Menge innerhalb weniger Monate angeboten.

Verschwörungstheoretiker vermuten daher, daß das Gold gar nicht mehr da sei oder aber langfristig verliehen sei, - andere Gründe für einen ausbleibenden kurzfristigen Rücktransport gäbe es nicht.

Das Gold für die in Österreich produzierten Wiener Philharmoniker Goldmünzen wirkt sich übrigens nicht bestandsvermindernd aus, da das verwendete Gold am Markt wieder eingekauft wird. Wenn also Anleger Gold in Form von österr. Goldmünzen kaufen, reduziert sich dadurch nicht der Bestand der Zentralbank.
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Alt 27.01.2016, 18:18   #33
Beitrag Frankfurt größte Goldlagerstelle der Bundesbank

Deutsche Bundesbank schreibt:

Die Bundesbank hat die Goldverlagerungen im vergangenen Jahr erfolgreich fortgesetzt. 2015 wurden 210 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt am Main verlagert, davon rund 110 Tonnen aus Paris und knapp 100 Tonnen aus New York. "Seit Ende vergangenen Jahres ist Frankfurt mit annähernd 1.403 Tonnen Gold vor New York unsere größte Lagerstelle", sagte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. "Die Verlagerungen verlaufen reibungslos. Es ist uns gelungen, die Transportmenge gegenüber dem Jahr 2014 noch einmal deutlich zu erhöhen. Damit liegen wir sehr gut im Zeitplan", so Thiele.

Das im Jahr 2013 vorgestellte Lagerstellenkonzept sieht vor, dass die Bundesbank ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren in Frankfurt am Main lagert. Dazu sollen schrittweise 300 Tonnen Gold aus New York und die gesamten 374 Tonnen Gold aus Paris nach Frankfurt am Main verlagert werden.

Seit Beginn der Verlagerungen im Jahr 2013 wurden insgesamt rund 366 Tonnen Gold nach Frankfurt am Main gebracht, davon 177 Tonnen aus Paris und 189 Tonnen aus New York. Das entspricht etwa 54,4 Prozent der zu verlagernden Menge. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die bisherigen Verlagerungen:


Aus Paris (in Tonnen) - Aus New York (in Tonnen)

Bis 2020 zu verlagern 373,7 t - 300,0 t
2013 verlagert 31,6 t - 5,0 t
2014 verlagert 35,2 t - 84,5 t
2015 verlagert 110,5 t - 99,5 t
Damit bislang verlagert 177,3 t - 189,0 t
Noch zu verlagern 196,4 t - 111,0 t


Zum 31. Dezember 2015 verteilen sich die Goldreserven der Bundesbank damit wie folgt auf die einzelnen Lagerstellen:


Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main 1.402,5 t 41,5 %
Federal Reserve Bank, New York 1.347,4 t 39,9 %
Bank of England, London 434,7 t 12,9 %
Banque de France, Paris 196,4 t 5,8 %
Insgesamt 3.381 t 100,0 %

Differenzen in den Summen durch Runden der Zahlen.

Die Bundesbank stellt sicher, dass es sich von den Entnahmen bei den ausländischen Lagerstellen bis zur Einlagerung in Frankfurt am Main stets um die deutschen Goldreserven handelt. Bei Eintreffen in Frankfurt am Main unterzieht die Bundesbank alle verlagerten Goldbarren einer vollständigen Eingangskontrolle und Echtheitsprüfung. Nach Abschluss sämtlicher Prüfungen ergaben sich bei den bisherigen Verlagerungen keine Beanstandungen bezüglich Echtheit, Feingehalt und Gewicht der Barren.
 
Alt 09.02.2017, 17:17   #34
Beitrag Bundesbank holt deutsches Gold schneller nach Frankfurt

Die Bundesbank schließt die geplante Verlagerung von Goldreserven nach Frankfurt deutlich früher ab als bisher geplant. Bereits 2016 wurde alles Gold, was die Notenbank aus den USA transportieren wollte, nach Frankfurt geschafft, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am 9. Februar 2017. "Das Gold, was wir aus New York holen wollten, ist inzwischen da." Insgesamt wurden 2016 111 Tonnen des Edelmetalls aus New York und 105 Tonnen aus Paris in die Tresore nach Frankfurt transportiert. "Auch die Goldverlagerung aus Paris werden wir noch in diesem Jahr abschließen", stellte Thiele in Aussicht. Damit liegt die Bundesbank drei Jahre vor ihrem ursprünglichen Zeitplan.

Die Bundesbank hatte 2013 angekündigt, dass ab 2020 die Hälfte ihres Goldes in eigenen Tresoren in Frankfurt am Main gelagert werden soll. Schrittweise sollten dazu 300 Tonnen Gold aus New York und 374 Tonnen aus Paris verlagert werden. Frankfurt ist bereits mit fast 1619 Tonnen Gold vor New York mit 1236 Tonnen die größte Lagerstelle. Inzwischen befinden sich bereits 48 Prozent des Goldschatzes in den hochgesicherten Lagerkammern in der Mainmetropole.

Deutschland besitzt mit rund 3378 Tonnen des Edelmetalls den zweitgrößten Goldschatz der Welt nach den USA. Er hat derzeit einen Wert von rund 120 Milliarden Euro - das sind 68 Prozent der deutschen Währungsreserven.

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten spielt beim Lagerkonzept der Bundesbank keine Rolle. Über Trump sei zwar viel diskutiert worden, auch in der Notenbank, sagte Thiele. Trump habe aber keine Debatte über die Lagerstätten ausgelöst. Die Bundesbank vertraue der Fed. Auch künftig will sie einen erheblichen Teil ihres Goldschatzes bei der Federal Reserve Bank in New York lagern. Ebenso ändert laut Thiele der geplante EU-Austritt Großbritanniens nichts an der Goldlagerung. In London befinden sich 432 Tonnen des deutschen Goldes und damit 12,8 Prozent des Goldschatzes. London ist der größte Goldhandelsplatz der Welt. "Auch durch den Brexit wird sich die Funktion des Goldhandelsplatzes London nicht ändern," sagte Thiele.
 
Alt 03.03.2017, 15:36   #35
Beitrag 109 Mio Unzen Feingold

Deutsche Bundesbank schreibt:

Zum 31. Dezember 2016 hält die Bundesbank 3 377 967 kg oder 109 Mio Unzen Feingold (ozf) in physischen Beständen (Barren). Ferner bestehen im Umfang von 9 kg Goldforderungen, die aus dem Spitzenausgleich im Rahmen von Goldtransaktionen resultieren. Die Bewertung des Goldes erfolgt zum Marktpreis am Jahresende (1 kg = 35 303,00 € oder 1 ozf = 1 098,046 €), der gegenüber dem Vorjahrespreis in Höhe von 1 kg = 31 289,91 € oder 1 ozf = 973,225 € um 12,8% gestiegen ist. Im Berichtsjahr hat sich der Goldbestand lediglich um 0,1% (um 3 045 kg oder 0,1 Mio ozf) verringert, und zwar aufgrund der Veräußerung von Gold zum jeweiligen Marktpreis an den Bund für die Ausprägung von Goldmünzen. Die hieraus entstandenen Erträge in Höhe von 103 Mio € sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Unterposition 2.1 „Realisierte Gewinne/Verluste aus Finanzoperationen“ enthalten.


Goldbestände nach Lagerstellen 31.12.2016

Lagerstelle, Tonnen - Wert in Mio €

Deutsche Bundesbank, Frankfurt 1 619 - 57 157
Federal Reserve Bank, New York 1 236 - 43 643
Bank of England, London 432 - 15 240
Banque de France, Paris 91 - 3 213
 
Alt 24.08.2017, 19:30   #36
Beitrag Bundesbank schließt Goldverlagerungen vorzeitig ab

Deutsche Bundesbank schreibt:

Die Bundesbank hat den Prozess der Goldverlagerungen früher als geplant abgeschlossen. Nachdem bereits im Jahr 2016 die Verlagerung von Goldreserven aus New York vorzeitig vollzogen werden konnte, sind in diesem Jahr die noch verbliebenen rund 91 Tonnen Gold aus Paris nach Frankfurt verbracht worden. Somit befindet sich kein Gold mehr in Paris. "Das gesamte Lagerstellenkonzept wurde damit insgesamt rund drei Jahre vor dem geplanten Termin abgeschlossen", sagte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, mit Verweis auf das 2013 vorgestellte Lagerstellenkonzept. Dieses sah vor, dass die Bundesbank ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren in Frankfurt am Main lagert. Dazu wurden schrittweise rund 300 Tonnen Gold aus New York und rund 374 Tonnen Gold aus Paris nach Frankfurt am Main verlagert.

Die Bundesbank stellte im gesamten Verlagerungsprozess sicher, dass es sich von den Entnahmen bei den ausländischen Lagerstellen bis zur Einlagerung in Frankfurt am Main nachweislich um deutsche Goldreserven handelte. Bei Eintreffen in Frankfurt am Main unterzog die Bundesbank alle verlagerten Goldbarren einer vollständigen Eingangskontrolle und Echtheitsprüfung. Nach Abschluss der Prüfungen ergaben sich bei den Verlagerungen keine Beanstandungen bezüglich Echtheit, Feingehalt und Gewicht der Barren.

Eine aktualisierte Goldbarrenliste wird die Bundesbank im Frühjahr 2018 zum Stand 31. Dezember 2017 auf ihrer Internetseite veröffentlichen.
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Alt 05.04.2018, 17:38   #37
Beitrag Bundesbank veröffentlicht das Buch "Das Gold der Deutschen"

Deutsche Bundesbank schreibt:

Bundesbank veröffentlicht das Buch "Das Gold der Deutschen"

Die Deutsche Bundesbank stellt erstmals ein Buch über die deutschen Goldreserven vor. "In der Publikation 'Das Gold der Deutschen' beschreibt die Deutsche Bundesbank ausführlich die Rolle des Goldes als Zahlungsmittel, als Währungsreserve und als Edelmetall", sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele anlässlich der Buchvorstellung. Das Buch enthalte ausdrucksvolle Hochglanzbilder von Goldmünzen und von Goldbarren aus dem Bundesbanktresor. "Wir wollten den Leserinnen und Lesern das Gold so nahebringen, als hielten sie es in ihren Händen", so Thiele.

Das Buch erläutert, wie Gold im Laufe der Geschichte als Zahlungsmittel an Bedeutung gewann und wie es später zeitweise zum Stabilitätsanker für das Weltwährungssystem von Bretton Woods wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann Gold als Währungsreserve für Deutschland an Bedeutung, nachdem der Bundesrepublik im Rahmen der Europäischen Zahlungsunion große Mengen davon zugeflossen waren. Wie die Goldreserven verwaltet und gelagert werden, ist ebenso Thema des Buches wie die Frage, warum die Bundesbank in den vergangenen Jahren Teile der Goldreserven nach Deutschland verlagert hatte. Der gesamte Bestand betrug Ende 2017 3.374 Tonnen, was ungefähr 1,8 Prozent des Weltgoldbestandes entspricht. Es handelte sich dabei um rund 270.000 Barren im Wert von rund 117 Milliarden Euro. Die Hälfte davon befindet sich heute in Frankfurt am Main. Die Ausführungen rund um das Gold werden durch detailreiche naturwissenschaftliche Informationen zur Gewinnung und Verarbeitung des Edelmetalls abgerundet. "Mit der Veröffentlichung kommt die Deutsche Bundesbank als Verwalterin der deutschen Goldreserven dem Wunsch nach Transparenz weiter entgegen", sagte Thiele. Die Notenbank festige somit das Vertrauen in die Währung.

Das Buch erscheint am 4. April 2018 im Hirmer-Verlag und ist im Buchhandel und im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank für 24,90 € erhältlich.


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Produktinformationen zu „Das Gold der Deutschen“

Wie sind die deutschen Goldreserven entstanden und welche Rolle spielte Gold als Zahlungsmittel im Wandel der Zeiten? Welche Bedeutung hatten Goldreserven damals und heute? Mit diesem Buch werden die Goldbestände der Bundesbank den Lesern erstmals informativ und illustrativ so nahegebracht, als ob man diese in den eigenen Händen hielte.

Klappentext zu „Das Gold der Deutschen“

Die Verlagerung bedeutender Goldbestände aus den Lagerstellen in New York und Paris nach Frankfurt hat in den vergangenen Jahren große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Verwalterin der deutschen Goldreserven, die Deutsche Bundesbank, informiert in diesem Buch erstmals ausführlich über die Entstehung, Verwendung und Lagerung des Goldes in den eigenen Tresoren. Interessante Einblicke in die Gewinnung und die Verarbeitung des Rohstoffs Gold sowie fundierte Erkenntnisse über seine Eigenschaften werden durch eine opulente Bebilderung ausgewählter Goldbarren aus dem Bestand der Bundesbank visuell eindrucksvoll ergänzt.

Produktdetails

2018, 160 Seiten, 149 Abbildungen, Maße: 28 cm, Leinen, Deutsch, Herausgegeben von Deutsche Bundesbank; Thiele, Carl-Ludwig; Fotos: Thies, Nils, Verlag: Hirmer, ISBN-10: 3777430749, ISBN-13: 9783777430744



Bild: © 2018 Deutsche Bundesbank
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Alt 27.08.2018, 11:14   #38
Beitrag Hälfte der österreichischen Goldreserven lagert in Wien

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat die Rückführung von 90 Tonnen Gold nach Österreich abgeschlossen. Damit liegen 140 Tonnen Gold in Österreich, 50 Tonnen lagerten schon immer in der Münze Österreich AG. Die im Ausland verbleibende Hälfte der gesamten österreichischen Goldreserven von 280 Tonnen wird gemäß dem neuen Gold-Lagerstellenkonzept der OeNB bis 2020 auf das Vereinigte Königreich und die Schweiz mit vermutlich rund 84 bzw. 56 Tonnen verteilt werden. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erläutert: „Damit wird einerseits das Konzentrationsrisiko an einem Lagerort reduziert, andererseits aber die Möglichkeit, Gold auf den Handelsplätzen London und Zürich im Anlassfall rasch einzusetzen, offengehalten.“

Goldbarren, die von Zentralbanken als Währungsreserven gehalten werden, entsprechen in der Regel dem Good-Delivery-Standard der London Bullion Market Association. OeNB-Direktor Kurt Pribil weist darauf hin, dass „im Zuge der Rückholung des österreichischen Goldes die Echtheit jedes einzelnen Barrens erneut untersucht wurde: Mit einer hochpräzisen Waage wird das Gewicht überprüft, ein Ultraschallgerät ermöglicht es, den Kern des Goldbarrens zu prüfen, und mithilfe einer Röntgenfluoreszenzprüfung wird die Feinheit des Goldes bestimmt.“ Der Feingehalt muss mindestens 995 von 1.000 Teilen Feingold betragen und bestimmt den tatsächlichen Goldgehalt eines Goldbarrens. Bei allen geprüften Barren konnte die Echtheit bestätigt werden.

Weltweite Goldreserven und wichtige Handelsplätze

Die weltweiten Goldreserven des öffentlichen Sektors beliefen sich laut Internationalem Währungsfonds (IWF) per Juni 2018 auf rund 33.813 Tonnen. Das Land mit den höchsten Goldreserven sind die USA (rund 8.133 Tonnen) gefolgt von Deutschland (rund 3.371 Tonnen) und Italien (rund 2.452 Tonnen). Das Eurosystem insgesamt hält aktuell einen Goldbestand von etwa 10.780 Tonnen. London ist, neben vergleichsweise kleineren Handelsplätzen wie Zürich, nach wie vor der bedeutendste Handelsplatz für physisches Gold. Beim nichtphysischen Goldhandel ist die amerikanische COMEX (Commodity Exchange, Inc.) vor allem im Bereich der Gold Futures und Gold Optionen besonders relevant.


Quelle und Bild: © 2018 Oesterreichische Nationalbank
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Alt 01.02.2019, 09:58   #39
Beitrag Zentralbanken horten Gold

Noch nie haben Zentralbanken so viel Gold gekauft wie im vergangenen Jahr. Laut World Gold Council (WGC) stockten sie ihre Bestände um insgesamt 651,5 Tonnen auf. Damit besitzen die Notenbanken so viele Goldreserven wie zuletzt im Jahr 1971, als die Preisbindung des Dollar an den Goldwert aufgehoben wurde.

Grund für die Käufe dürften die weltweit angespannten Handelsbeziehungen sein. "Viele Zentralbanken der Schwellenländer hatten ein signifikantes Dollar-Risiko; sie müssen dieses Risiko durch eine Allokation auf Gold managen", sagt Alistair Hewitt, Leiter der Marktforschung beim World Gold Council der "Financial Times".

Ganz neu ist der Goldrausch nicht. Laut einem Bericht des Think Tanks Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF) haben die Goldkäufe bereits seit der Finanzkrise 2008 sukzessive zugenommen. In Zeiten "finanzieller Unsicherheit" wachse die Nachfrage nach dem Edelmetall, heißt es in dem Bericht.

Zu den größten Goldfans der vergangenen Jahre zählte Russland. Aber auch hier ist noch mal neuer Schwung in die Käufe gekommen. 2018 war die Moskauer Zentralbank die Nummer eins unter allen Goldkäufern. Ganze 274,3 Tonnen des begehrten Metalls gingen in den Besitz der Notenbank über.

Aber auch die Türkei und Kasachstan kurbelten ihre Käufe mächtig an, um ihre Dollar-Reserven zu schrumpfen und damit unabhängiger zu werden. Und in Europa stockten erstmals die Zentralbanken in Ungarn und Polen ihre Bestände auf. Die Ungarn verzehnfachten ihre Reserven auf 31,5 Tonnen, die Polen kauften 12 Tonnen Gold.


Bild: © 2019 lurelee
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